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Automotive

Sehr geehrte Damen und Herren,

kein Zweifel: Das finanzwirtschaftliche Umfeld der Automobilindustrie hat sich in den vergangenen drei bis vier Jahren gravierend verändert. So stellt die allgegenwärtige „CASE“-Transformation („connectivity, autonomous, sharing, electrification“) viele Hersteller und Zulieferer vor strategische und operative Herausforderungen. Über den „CASE“-Wandel hinaus sind weitere herausfordernde Entwicklungen zu verzeichnen. Zu nennen sind hier die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie, ein Bauteilmangel unter anderem bei Halbleitern sowie erhebliche Erhöhungen der Materialpreise und eine signifikante Rohstoffpreisvolatilität.

Viele Projekte im Markt für Unternehmenstransaktionen konzentrieren sich aktuell im Sektor auf neue Technologien, Mobilitätslösungen oder Innovationen. Nach wie vor stehen kapitalmarktorientierte Lösungen wie zum Beispiel Anleihen oder Private Debt-Finanzierungen nur großen Herstellern oder Zulieferern zur Verfügung. Zusätzlich haben einige (wenige) Banken ihre Geschäftspolitik und Branchenschwerpunkte sukzessive zu Lasten der Automobilindustrie geändert. Die Folge: Auch hier fällt es insbesondere mittelständischen Unternehmen mit „klassischem“ Produktportfolio schwer, Neu- oder Refinanzierungen optimal umsetzen zu können. Gerade mittelständische Zulieferer erscheinen aus unserer Sicht oftmals „ausfinanziert“ und stehen damit vor enormen Herausforderungen, gerade wenn es um Zukunftsinvestitionen geht.

Erfreulich: Diese Entwicklung hat jetzt mit dem „Transformationsdialog – Automobilindustrie“ des Bundeswirtschaftsministeriums auf höchster Ebene Eingang in die Wirtschafts- und Förderpolitik gefunden. Mit dem Anfang 2021 verabschiedeten „Konjunkturpaket 35c – Zukunftsinvestitionen – Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie“ wurde alleine für die Jahre 2020 und 2021 ein Bonus- und Förderprogramm mit einem Volumen von einer Milliarde Euro aufgelegt, das auf die „Förderung von Investitionen in neue Technologien, Verfahren und Anlagen“ sowie die „Förderung von Forschung und Entwicklung für transformationsrelevante Innovationen“ abzielt.

Dennoch: Die deutsche Automobilindustrie bleibt ohne Zweifel auch weiterhin ein weltweit bedeutender Innovationstreiber und Player, mit dem auch nach der Krise zu rechnen sein wird, obwohl der Absatz in Europa weiterhin hinter dem Vorkrisenniveau zurückbleibt, während China und die USA bereits als weitestgehend erholt gelten.

Vor diesem Hintergrund haben wir in unserem Branchen Navigator Themen mit aktueller Relevanz, vor allem aber auch perspektivische Handlungsfelder zusammengefasst und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

Es grüßen Sie



Tobias Kluth 

Leiter

Industriegruppe Automotive

+49 211 9524 8106

Tobias.Kluth@wkgt.com

Havva Elgay

Manager

Industriegruppe Automotive
+49 211 9524 8234

Havva.Elgay@wkgt.com


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